Gute Luft in allen Räumen

Behagliches Klima mit einer Abluftanlage Wo Menschen wohnen, entsteht Feuchtigkeit. Sie wird als Wasserdampf unsichtbar und unmerklich freigesetzt. Umgerechnet zehn bis zwölf Liter Wasser, einen ganzen Putzeimer voll, gibt zum Beispiel eine vierköpfige Familie pro Tag ab: beim Duschen, Kochen, Wäschetrocknen und bei anderen Tätgkeiten, die täglich im Haus anfallen.

Durchzug mehrmals am Tag
Die Feuchtigkeit muss fortgelüftet werden, andernfalls kann Schimmelpilz entstehen. Die Lösung, so kennt man es, ist Fensterlüften, auch im Winter. Mehrmals am Tag sollen die Bewohner bei abgedrehten Heizkörperthermostaten für mehrere Minuten alle Fenster im Haus öffnen. Halten sie dabei auch die Zimmertüren offen, entsteht Durchzug. Die Luft wird frisch. Die Bewohner können die Fenster wieder schließen und die Heizkörper anstellen.

Lüften als Aufgabe
Im Alltag ist das recht umständlich. Fensterlüften fordert den Bewohnern viel Aufmerksamkeit und Disziplin ab. Sie dürfen es nicht vergessen, denn bei Nachlässigkeit riskieren sie auf lange Sicht Bauschäden. Das gilt im gut gedämmten Niedrigenergiehaus und aus anderen Gründen auch in Altbauten.

Alternative: die Abluftanlage
Eine echte Alternative bietet eine Abluftanlage. Die „Anlage zur kontrollierten Wohnraumlüftung ohne Wärmerückgewinnung“ benötigt nur einen Ventilator, einige Rohrleitungen und Luftdurchlässe in den Fensterrahmen oder Wänden. Das Wichtigste: Die Anlage lässt sich auf Sommer- und Winterbetrieb umstellen. Im Winter wird rund um die Uhr regelmäßig gelüftet. Im Sommerbetrieb arbeitet die Anlage nachts und lüftet die Räume angenehm kühl. So gibt es immer frische Luft, ohne dass durch geöffnete Fenster der Straßenlärm dringt. Dies bietet einen großen Vorteil: mehr Wohnkomfort!

Vorteil 1: unentwegt frische Luft
Die Luft in einem Haus mit Abluftanlage ist stets frisch. Es gibt ein Maß: die Luftwechselrate. Dieser Begriff bezeichnet den kompletten Luftaustausch in einem Raum in einer Stunde. Als hygienisch und gesund gilt die Luftwechselrate 0,5, also ein kompletter Luftaustausch im Laufe von zwei Stunden. Um ihn zu erreichen, müssten im Haus ohne Anlage alle zwei Stunden wie beschrieben Fenster und Zimmertüren geöffnet werden. An der Abluftanlage lässt sich der gewünschte Luftwechsel einstellen.

Vorteil 2: keine ausgekühlten Räume
Die Lüftung per Anlage ist die sanfte und effiziente Alternative zum ständig gekippten Fenster. Mit der verbrauchten Luft zieht die Feuchtigkeit ab. Es wird stets ausreichend und niemals zu viel gelüftet. Folglich entweicht möglichst wenig teure Wärmeenergie. In einem solchen Haus kühlen die Wandoberflächen nicht aus. Der Temperaturunterschied zwischen Wand und der Raumluft ist gering, was die Bewohner als sehr behaglich erleben. Die wenige Luft, die hinzuströmt, wird schnell warm.

Vorteil 3: die sparsame Alternative
Im unsanierten Altbau geht bis zu ein Drittel der Heizwärme beim Fensterlüften verloren. Dabei verpufft viel Energie, was allerdings bei den ohnehin hohen Kosten kaum auffällt. Wird ein Gebäude gedämmt und modernisiert, mindern diese Heizwärmeverluste die Einspareffekte. Eine kontrollierte Lüftung macht sich hier bezahlt.

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